Domingo

“Provinzielle Genügsamkeit vs. urbane Rastlosigkeit. Dominik lebt in Bochum, Josefine am Niederrhein. Unter dem Pseudonym Domingo verbinden sie die prägenden Elemente der 60er-Jahre-Folkmusik mit charakteristischen Facetten der modernen Indie-Ästehtik.
Nach dem Release der selbstbetitelten Debüt-EP im Herbst 2011 über das Netlabel Digital Kunstrasen ist im Juli 2012 ist die zweite EP mit dem Titel „Anchorless“ erschienen. Fünf Songs über den rauhen Charme des Ruhrgebiets („The Dusty Taste Of Goldhamme“) oder den harten Alltag eines Igels („Hibernation Of An Hedgehog“) oder einfach die Suche nach der nächsten Hafenkneipe („Anchorless“). Die Songs auf der Anchorless-EP mögen nah am Wasser gebaut sein, doch ertrinken muss hier niemand. Die akustischen Gitarren dominieren das Geschehen, hier und da kommen Bläser, Klavier und Glockenspiel zum Einsatz. Josefines orchestrale Geigenarrangements verleihen der Musik eine traurig-feierliche Note. Dazu singen die beiden, teilweise mehrstimmig in englischer Sprache. Immer mit viel Sinn für die Melodie und Genuss an Melancholie.

Live beschränken sich Domingo auf Light-Versionen ihrer Songs: Keine Loops, keine Effekte – Dominik spielt im Wechsel akustische und elektrische Gitarre sowie parallel seine selbstgebaute Bassdrum. Josefine streut dann Streicherflächen ein und singt ab und an die Zweitstimme.

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